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Herzlich willkommen beim DGB Baden-Württemberg!

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Der DGB-Bezirk ist der Dachverband der 8 Mitgliedsgewerkschaften des DGB mit 818.744 Mitgliedern (Ende 2009) im Land. Als Einheitsgewerkschaft sind wir politisch unabhängig, aber nicht neutral. Wir vertreten die Interessen unserer Mitglieder gegenüber Landesregierung, Parteien und Verbänden. Für die Mitgliederbetreuung, die betriebliche Arbeit und Tarifverträge sind die Mitgliedsgewerkschaften zuständig.

Sommerhitze - Wenn der Arbeitsplatz zur Sauna wird

Sommerhitze - Wenn der Arbeitsplatz zur Sauna wird
TIPPS der IG Metall

Alle Jahre wieder: Im Sommer häufen sich die Anfragen zum Thema „Hitze am Arbeitsplatz“: Darf die Temperatur die 26 Grad-Grenze überschreiten? Ist der Arbeitgeber nicht zu Vorkehrungen verpflichtet? Oder: Welche Maßnahmen sind zu ergreifen, damit die Hitze erträglich bleibt? Dies sind nur ein paar der häufig gestellten Fragen.

In diesem Jahr fallen die Antworten etwas anders aus: Am 23. Juni 2010 wurde eine neue Technische Regel für Arbeitsstätten (ASR) bekanntgemacht. Die ASR A3.5 Raumtemperatur ersetzt die alte Arbeitsstätten-Richtlinie 6. Was ist bei der neuen Regel besser? Sie formuliert klar nachprüfbare Bedingungen, unter denen eine Überschreitung der 26 Grad-Grenze überhaupt erlaubt ist. Hiermit wird z. B. ausgeschlossen, dass schon im Frühjahr oder noch im Herbst hinter Glasfassaden oder in Fabrikhallen geschwitzt wird. Außerdem gibt es klarere und strengere Maßnahmen, damit die Sommerhitze erträglicher wird.

Unser Extra-Tipp gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Thema.

 

 
 

Aktuell

03.09.2010:
PM 55
DGB-Landeschef Nikolaus Landgraf fordert befristetes Moratorium für S21 und Bürgerbeteiligung - Mehr Bürgerbeteiligung für DGB Baden-Württemberg unabdingbar
Nicht erst die jüngsten Umfragen zu S21, sondern der ständig größer werdende Protest machen deutlich, dass ein Mehr an Bürgerbeteiligung zwingend erforderlich ist. „Das Unverständnis über das Projekt S21 ist letztlich auch einer fehlenden und unzureichenden Bürgerbeteiligung im Prozess der Entscheidungsfindung geschuldet. Wer ein Projekt verkündet, statt die kritischen Fragen offen zu diskutieren und wer ein Bürgerbegehren mit über 67.000 Unterschriften gegen S 21 ignoriert, der darf sich nicht wundern, wenn sein Konzept „Augen zu und durch“ nicht aufgeht“, stellt der Vorsitzende des DGB Baden-Württemberg, Nikolaus Landgraf, fest.

01.09.2010:
PM 54
Ausbildungsqualität oftmals fragwürdig: DGB veröffentlicht Ausbildungsreport 2010
Der 5. Ausbildungsreport des Deutschen Gewerkschaftsbundes bestätigt die zentralen Ergebnisse der letzten Jahre hinsichtlich der Ausbildungsqualität in Deutschland. Das duale System ermöglicht nach wie vor vielseitig und anspruchsvoll ausgebildete Fachkräfte und schafft die Voraussetzung zur sozialen Integration. Insgesamt variiert die Qualität der Ausbildung jedoch stark nach Berufsfeld: Während Auszubildende in technischen und kaufmännischen Berufen ihrer Ausbildung durchweg eine gute Bewertung gaben, schneiden vor allem Berufe im Hotel- und Gaststättengewerbe schlecht ab. Dies zeigt sich insbesondere in Berufen, die schlecht vergütet sind und viele Überstunden geleistet werden müssen.

31.08.2010:
PM 53
DGB zu den aktuellen Arbeitsmarktzahlen im August
Baden-Württemberg abgekoppelt: Arbeitslosigkeit steigt entgegen dem Bundestrend an

Die neuesten Arbeitsmarktzahlen zeigen: Baden-Württemberg kann nicht mit dem Bundestrend mithalten. In Baden-Württemberg stieg die Arbeitslosenquote im August um 0,2 Prozentpunkte auf 4,9 Prozent an, während sie im Bundesdurchschnitt stagnierte.

30.08.2010:
PM 52
Antikriegstag am 1. September 2010: 12 DGB-Veranstaltungen im Land
DGB-Motto: „Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus! Keine Auslandseinsätze!“
Nikolaus Landgraf: „Bundeswehr-Einsatz in Afghanistan so schnell wie möglich beenden!“ NPD endlich verbieten!  

24.08.2010:
PM 51
DGB zum Interview mit Hilde Mattheis in Stuttgarter Zeitung vom 24.08.2010 - „Wir brauchen ein Signal des Parteitags."
SPD macht Schritt in die richtige Richtung und kommt dann doch vom rechten Weg ab

Der Beschluss der SPD, die Verlängerung der Lebensarbeitszeit frühestens 2015 und nicht bereits 2012 umzusetzen, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Er geht leider nicht weit genug. „Immerhin zeigt die Entscheidung, die Rente mit 67 zunächst bis 2015 auszusetzen, dass die Überprüfungsklausel ernst genommen wird. Ein konsequentes Nein zur Rente mit 67 steht noch aus", so Nikolaus Landgraf, Landesvorsitzender des DGB Baden-Württemberg.

19.08.2010:
PM 50
DGB zur heutigen Pressekonferenz des Statistischen Landesamts:
Nikolaus Landgraf: Rente mit 67 „Scheindebatte"

Die steigende Zahl älterer Beschäftigter über 50 Jahren ist nach Auffassung des DGB eine „Herausforderung für die betriebliche Personalpolitik". Dass nach den heute vorgestellten Zahlen des Statistischen Landesmts jeder vierte Arbeitnehmer im Land mindestens 50 Jahre alt ist, sei nur die eine Seite der Medaille. Zur Realität gehöre ebenso, dass viele Ältere lange vor Erreichen des gesetzlichen Rentenalters ausscheiden müssten. DGB-Landeschef Nikolaus Landgraf forderte deshalb: „Prävention und betriebliches Gesundheitsmanagement sind eine zentrale Zukunftsaufgabe in einer älter werdenden Arbeitswelt. Statt der Rente mit 67 brauchen wir gesunderhaltende Arbeitsbedingungen. Den Rentenkassen nützt es eher, wenn mehr Menschen als heute das tatsächliche Rentenalter von 65 auch wirklich erreichen." Die Diskussion um die Rente mit 67 bezeichnete Landgraf als „Scheindebatte".

16.08.2010:
PM 49
DGB unterstützt SPD-Forderungen für eine moderne Familienpolitik
Der DGB hat die SPD-Forderungen für eine moderne Familienpolitik im Land begrüßt. Die stellvertretende DGB-Landesvorsitzende Marion v. Wartenberg forderte die Landesregierung auf, endlich verlässliche Rahmenbedingungen für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu schaffen.

12.08.2010:
PM 48
DGB: Noch viele Baustellen auf dem Weg zum „Kinderland Baden-Württemberg"
Der DGB sieht „noch viele Baustellen auf dem Weg zum Kinderland Baden-Württemberg". Die heute von der Landesregierung mit der Studie "Trends und Fakten 2010" vorgestellte Zwischenbilanz ist nach Auffassung der stellvertretenden DGB-Landesvorsitzenden Marion v. Wartenberg „eine gute Datensammlung, verdeutlicht aber auch die Hausaufgaben, die die Landesregierung noch zu erledigen hat." „Kinder dürfen nicht zum Armutsrisiko werden" forderte sie angesichts des erhöhten Armutsrisikos von Alleinerziehenden und Familien mit jüngeren Kindern. Als weitere Baustellen nannte die DGB-Vize den stärkeren Ausbau der Krippenplätze, die Verbesserung der Qualität in den Kindertagesstätten durch kleinere Gruppen, mehr Fachkräfte und bessere Qualifizierung sowie mehr Chancengleichheit in der Schule durch längeres gemeinsames Lernen und mehr individuelle Förderung. Das krampfhafte Festhalten der Landesregierung am dreigliedrigen Schulsystem und am achtjährigen Gymnasium verhindere gleiche Bildungschancen für alle.